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UNSERE

ANLAGEPHILOSOPHIE

Alle Depots werden gemischt in Aktien, Anleihen und liquide Mittel investiert. Der jeweilige Anteil hängt vor allem von der Risikobereitschaft des Kunden und der zum jeweiligen Zeitpunkt herrschenden Bewertung der verschiedenen Anlageformen ab. Direktanlagen werden im Kundeninteresse bevorzugt, Fonds und strukturierte Produkte werden nicht verwendet. Ziel der Vermögensverwaltung ist der reale Substanzerhalt und Vermögenszuwachs der uns anvertrauten Werte.

AKTIEN

Die Aktienanlage ist eine Form der Unternehmensbeteiligung. Aktien verbriefen ein reales Eigentumsrecht an einem Unternehmen. Ebenso wie der Wert eines nicht börsennotierten Unternehmens durch den geschäftlichen Erfolg bestimmt wird, hängt auch die Kursentwicklung von Aktien börsennotierter Unternehmen langfristig entscheidend von der Geschäftsentwicklung ab. Der so bestimmte Trend der Aktie wird durch kurz- und mittelfristige Faktoren (z. B. Zinsentwicklung, Psychologie der Marktteilnehmer) lediglich überlagert. Für den Erfolg einer Aktienanlage sind die folgenden Entscheidungskriterien von großer Bedeutung:

  1. Die langfristigen Geschäfts- und Gewinnaussichten des Unternehmens
  2. Die Verzinsung des im Unternehmen eingesetzten Eigenkapitals
  3. Die Qualität und Aufrichtigkeit des Managements
  4. Die aktuelle Bewertung des Unternehmens an der Börse.

Entscheidend ist der im Zuge der Analyse geschätzte Wert eines Unternehmens im Verhältnis zum derzeitigen Preis an der Börse (Marktkapitalisierung). Eine Anlage kommt in Betracht, wenn der Wert deutlich unter dem Börsenpreis liegt, also eine gewisse Sicherheitsmarge für den Fall besteht, dass die tatsächliche Entwicklung schlechter als erwartet ausfällt.

Keinen Einfluss auf die Anlageentscheidungen haben beispielsweise die sogenannte technische Analyse, die Portfoliotheorie, die Zugehörigkeit einer Aktie zu einem Index und Prognosen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung oder den Aktienmarkt insgesamt.

ANLEIHEN

Anleihen sind feste Zahlungsversprechen eines Schuldners. Die wichtigsten Risiken bei der Rentenanlage sind das Kreditrisiko, das Zinsänderungsrisiko und das Währungsrisiko bei Fremdwährungsanleihen. Die Zins- und Tilgungszahlungen müssen gewährleistet sein bzw. ein eventuelles Risiko muss durch einen entsprechenden Renditeaufschlag kompensiert werden. Entscheidend ist auch hier die Einzelanalyse der Kreditwürdigkeit des Schuldners.