UNSERE

Anlagephilosophie

Alle Depots werden gemischt in Aktien, Anleihen und liquide Mittel investiert. Der jeweilige Anteil hängt vor allem von der Risikobereitschaft des Kunden und der zum jeweiligen Zeitpunkt herrschenden Bewertung der verschiedenen Anlageformen ab. Direktanlagen werden im Kundeninteresse bevorzugt, Fonds und strukturierte Produkte werden nicht verwendet. Ziel der Vermögensverwaltung ist der reale Substanzerhalt und Vermögenszuwachs der uns anvertrauten Werte.  

AKTIEN

Die Aktienanlage ist eine Form der Unternehmensbeteiligung. Aktien verbriefen ein reales Eigentumsrecht an einem Unternehmen. Ebenso wie der Wert eines nicht börsennotierten Unternehmens durch den geschäftlichen Erfolg bestimmt wird, hängt auch die Kursentwicklung von Aktien börsennotierter Unternehmen langfristig entscheidend von der Geschäftsentwicklung ab. Der so bestimmte Trend der Aktie wird durch kurz- und mittelfristige Faktoren (z. B. Zinsentwicklung, Psychologie der Marktteilnehmer) lediglich überlagert. Für den Erfolg einer Aktienanlage sind die folgenden Entscheidungskriterien von großer Bedeutung:

Entscheidend ist der im Zuge der Analyse geschätzte Wert eines Unternehmens im Verhältnis zum derzeitigen Preis an der Börse (Marktkapitalisierung). Eine Anlage kommt in Betracht, wenn der Wert deutlich über dem Börsenpreis liegt, also eine gewisse Sicherheitsmarge für den Fall besteht, dass die tatsächliche Entwicklung schlechter als erwartet ausfällt.

Keinen Einfluss auf die Anlageentscheidungen haben beispielsweise die sogenannte technische Analyse, die Portfoliotheorie, die Zugehörigkeit einer Aktie zu einem Index und Prognosen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung oder den Aktienmarkt insgesamt.

ANLEIHEN

Anleihen sind feste Zahlungsversprechen eines Schuldners. Die wichtigsten Risiken bei der Rentenanlage sind das Kreditrisiko, das Zinsänderungsrisiko und das Währungsrisiko bei Fremdwährungsanleihen. Die Zins- und Tilgungszahlungen müssen gewährleistet sein bzw. ein eventuelles Risiko muss durch einen entsprechenden Renditeaufschlag kompensiert werden. Entscheidend ist auch hier die Einzelanalyse der Kreditwürdigkeit des Schuldners.

Umgang mit Nachhaltigkeitskriterien

Wesentliche Grundlage unserer Investitionsentscheidungen sind immer schon die langfristigen Ertragsaussichten der Unternehmen und die Qualität und Aufrichtigkeit des Managements gewesen. Dabei wurden selbstverständlich schon immer auch Faktoren einbezogen, die unter die ESG-Kriterien fallen, sofern sie wesentlich für den Geschäftserfolg sind. So sind die z.B. Auswirkungen des Klimawandels für eine Vielzahl von Unternehmen von großer Relevanz. Andere ESG-Kriterien haben dagegen auf den Geschäftserfolg nur einen geringen Einfluss und können bei der Beurteilung vernachlässigt werden. Wir sehen wegen einer geforderten Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien keinen Grund unseren Investmentansatz zu ändern, einen zusätzlichen Prozess einzuführen oder eine separate neue Strategie einzuschlagen. Alle wesentlichen Erfolgsfaktoren müssen bei der soliden Unternehmensanalyse berücksichtigt werden, unabhängig davon ob sie Nachhaltigkeitskriterien sind. Die Aufgabe ist, zu identifizieren, was sich wesentlich auf den Unternehmenserfolg auswirkt und was nicht. Nachhaltigkeitskriterien im Sinne der EU-Taxonomie werden daher bei unserem Unternehmen nicht explizit berücksichtigt. Wir sehen darüber hinaus die Einstufung eines Investments als nachhaltig oder nicht nachhaltig als sehr subjektive Entscheidung an, die jeder Anleger in Abhängigkeit von seinen persönlichen Wertvorstellungen selbst treffen sollte. Die Wünsche unserer Mandanten in dieser Hinsicht berücksichtigen wir gerne.